Metal Dämmerung III, Frankenthal, /w Fat Guy on the Run und Tattered Silence

Und noch ein Hammerabend – dieses mal wieder zu Gast in unserer zweiten Heimat, der Zuckerfabrik in Frankenthal. Top Ambiente, super Crew, genialer Sound. Gute Vorzeichen für eine harte Nacht. Mit dabei dieses mal: Fat Guy on the Run aus Weinheim (Ska-Metal) und Tattered Silence aus Karlsruhe (Nu Metal, Alternative Metal, Deathcore). Fat Guy haben den Abend begonnen und eine im besten Sinne des Wortes unglaubliche Show abgezogen – ist mal was ganz anderes als der ewige Metalcore. Danach kamen die Jungs von Tattered Silence auf die Bühne – gerade mal zu Dritt haben sie die Bühne förmlich zersägt – geile Riffs, geile Songs, super Typen – weiter so! Einziger Wermutstropfen – die üblichen Verdächtigen der Frankenthaler Szene waren nicht da – schade, aber hoffentlich nächstes mal wieder!

Zuckerfabrik

Mosh Pit ist ein brutaler Ort, Flörsheim

Wo ist der Metal zuhause? Im Moshpit Rangierbar in Flörsheim. Leute, was war das ein geiler Abend. Eingeladen von Olli (The Hellavator) sind wir dem Ruf nach Norden gefolgt und es hat sich gelohnt. Obwohl uns dort keiner kennt, wurden wir supernett empfangen und hatten die Ehre den Abend zu beginnen. Danach folgten Need2Destroy – ein hammergeiler und sehr eigenständiger Mix, den ihr euch unbedingt bei nächster Gelegenheit reinziehen müsst. Headliner des Abends: Mein Kopf ist ein Brutaler Ort – ebenso der absolute Wahnsinn. So müsste jedes Konzert sein: volles Haus mit Metalheads, tolle Crew, coole und gute Bands – der Metal God muss Flörsheimer sein! Live-Eindrücke u.a. hier.

moshpit

 

Full Metal HD XVII, /w UMC

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir zu Full Metal HD eingeladen werden. Die Szene in Heidelberg lebt und es ist immer schön, mit gleichgesinnten eine Show zu rocken. Besonders gefreut hat es uns, SicknD wieder auf der Bühne zu sehen – schön, dass ihr wieder da seid! Headliner des Abends war UMC – die Beiden, die Charthits mit einer ordentlichen Prise Metal versehen.

Es darf natürlich auch nicht verschwiegen werden, dass es vor und nach der Show im legendären Schwimmbadclub ab geht. Nostalgie pur, amtliche Mucke und gute Drinks.

Full Metal HD XVII

Full Metal HD XVII im Schwimmbad Club Heidelberg.

Metal Kulturnacht II, /w Sensles and more

Achtung: Es wird laut! Das Line Up verspricht wie im letzten Jahr Metal vom Feinsten. Headliner des Abends ist Out Of Damage, die endlich wieder den Platz an den Drums fest besetzt haben. The heroes are back!

Co-Headliner sind die berühmt berüchtigten Thrasher von Sensles. Ebenso mit von der Party: Taste of Chaos aus Esslingen, Warfield aus Darmstadt, sowie Entorx aus Speyer. Kurzfristig als Opener eingesprungen: Galvan von der Bergstraße. Die Kulturnacht findet erneut im Kulturhaus REX in Lorsch statt.

[Nachtrag: Impressionen des Abends gibt es hier.]

Capture

Full Metal HD II: OOD im legendären Schwimbadclub Heidelberg, 1.11.2013

Snap your fingers, snap your neck in Heidelberg. Everyone on duty, no exceptions. See you there. Running order:

20:15 – 20:45 Broken Vein
21:00 – 21:30 Slaughterra
21:45 – 22:15 OOD
22:30 – 23:00 Lamera
23:15 – 23:45 Sensles
00:00 – 00:45 Raw

Full Metal HD II

Full Metal HD II

Metal Kultur Nacht im REX.Kulturhaus in Lorsch (4. Mai 2013)

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regioactive

Heavy Metal und Kultur scheint auf den ersten Blick nicht recht zusammen zu passen. Stimmt aber nicht. Schon längst ist die Musik der härteren Gangart dem reinen Untergrund entwachsen. Festivals wie Wacken Open Air oder Summerbreeze zählen zu den größten Veranstaltungen in Europa. Dennoch ist es nach wie vor eine Herausforderung für lokale Bands, geeignete Veranstaltungsorte zu finden – denn bevorzugt werden meist Coverbands ohnehin schon erfolgreicher Bands gebucht, da hier das Risiko für den Veranstalter vermeintlich niedriger zu sein scheint. Es ist daher sehr begrüßenswert, dass die Betreiber des im September 2012 runderneuerten Rex.Kulturhaus in Lorsch auch ein Forum für diese Form der Kultur bieten. Am 4. Mai werden bei der „Metal Kultur Nacht“ die regional und national bekannten Formationen Siock Sico, sHIT fOR bRAINS und out of damage unter Beweis stellen, welchen Stellenwert Heavy Metal heute in der Szene hat. Es werden ausschließlich eigene Werke zum Besten gegeben. Für Interessierte ist ein Reinschnuppern auf den Webseiten der Bands im Vorfeld möglich – die reine Energie wird jedoch nur Live erlebar!  Der Vorverkauf hat begonnen, Tickets sind in der Café Bar in Lorsch, bei Stefan Knaup Haarschneider in Einhausen und bei den Bands ab sofort erhältlich.

Out Of Damage (OOD): wurde im Jahr 2005 gegründet und proben in Heppenheim. Die Markenzeichen von Out Of Damage sind ein eigenständiger Sound, solide Riffs und abwechslungsreicher Gesang. Der Fünfer hat Metal, Thrash und Hardcore-Elemente zu einem sehr ansprechenden Mix (nein, das ist kein Metalcore!) für die Ohren der stetig wachsenden Supporter-Crew komponiert. Ein Ansatz, der auch bei den Kritiken immer wieder geschätzt wird (siehe u.a. METAL INSIDE, Musicreviews.de, BEHIND THE VEIL). Im Frühjar 2012 erschien die neueste Platte „No Superheroes In Town“. Bei dem neuen Werk wurde auch das Cover-Design mit in das Konzept integriert − die Scheibe hat einen amtlichen Old-School-Look – eine Hommage der fünf Freunde an den Metal der 90er Jahre. Zuvor wurde die erste EP Wake Up Call (2009) aufgenommen, auf der sich die zukünftige stilistische Entwicklung bereits abzeichnete. Metal.de schreibt: „Mit einer durchwegs pumpenden Melange gehen es OOD zumeist sehr druckvoll und aggressiv an, doch selbst wenn die Band für Abwechslung durch eher leise Töne zu sorgen [wissen], legen sie noch amtlich los.“ Bei zahlreichen Auftritten quer durch die Republik hat sich OOD eine stetig wachsende Fangemeinschaft („OOD Heroes“) erspielt.

OOD Live

OOD Live, 7er Mannheim, Nov 2012, /w the ODD Crew from Bulgaria

sHIT fOR bRAINS: wurde im Januar 1993 von Matthias Hechler (Guitars), Sanjai Shah (Drums), Michael Rohr (Vocals) und Gernot Leinert (Bass) in Südhessen gegründet. In nur wenigen Monaten wurde die erste CD lukewarm in Eigenregie geschrieben und produziert, auf der die Band 6 Thrash-Metalsongs mit progressiven Einflüssen präsentierten. 1997 folgte mit vortex cordis der erste Longplayer, aufgenommen im Stage One-Studio von Andy Classen (Holy Moses). Mit vortex cordis und einem Vertrag bei Rawk-Records hat sich sHIT for bRAINS bei zahlreichen Konzerten und Festivals im Raum Rhein-Main, Bergstraße (Südhessen), Heidelberg und Karlsruhe unter anderem mit Disbelief, Crematory, Hate Squad und Tankard auf sich aufmerksam gemacht. 1998 kam es zur vorübergehenden Auflösung der Band, die einzelnen Bandmitglieder engagierten sich musikalisch bei anderen erfolgreichen und internationalen Projekten und Bands wie Richthofen, Century und Crematory. Nachdem einige der sHIT for bRAINS-Musiker neue gemeinsame Projekte ins Leben riefen (BrotherCain 1999 – 2000, Crack a Smile 2001 – 2006) und zur Verstärkung Guitarrist Jan Fendler hinzu stieß, folgte 2006 die offizielle Reunion der Band. Von lukewarm (1993) über vortex cordis (1997) bis zum Release des selbtsproduzierten  und  in  Eigenregie  aufgenommenen Albums broken vow (2010, 2012 online-Release beim US-Independent-Label Magnatune) sind fast zwei Jahrzehnte vergangen. Lebenszeit angefüllt mit erschöpfenden und zugleich schöpferischen Momenten, Freundschaft und Unhabhängigkeit, was sich in dem Songmaterial widerspiegelt. Die Produktion der aktuellen sHIT for bRAINS-CD (u.a. Kohlekeller Studio) ist nahezu abgeschlossen (VÖ 2013), brace yourself…

sHIT for bRAINS Promo Pic

– sHIT for bRAINS Promo Pic

Siock Sico: “…die deutsche Nu Metal Hoffnung”, so titelt das online-Magazin regioactive über Siock Sico. Die 5 Heidelberger haben nach dem Einzug in die Finalrunde der besten 30 Schülerbands Deutschlands beim School Jam Contest 2008 längst den Newcomerstatus abgelegt und zeigen seitdem eindrucksvoll, dass es nicht zwangsläufig eines Major-Deals bedarf um im Crossover erfolgreich zu sein. 3 erfolgreiche Releases, über 100 gespielte Konzerte (u.a. Substage  Karlsruhe, Markthalle  Hamburg, K17  Berlin, LKA Stuttgart etc.)  und Festivals in Deutschland und dem europäischen Ausland, Supportslots für Szenegrößen wie Ill Nino und Exilia, eine Headlinertour durch Deutschland 2011 und eine stetig wachsende Fangemeinde sprechen dabei für sich. 2013 wird ein großes Jahr für eine Ausnahmeband, die wie kaum eine andere Alternative, Metal, Rock und Electro zu einer homogenen Mischung vereint. Es stehen die Aufnahmen zum nächsten Album und einer EP an. Es gilt 2 Tourneen quer durch Deutschland in 2013 zu bestreiten. Die Open Airs Mitteleuropas wollen im Sturm erobert werden.

Siock Sico: "…die deutsche Nu Metal Hoffnung."

Siock Sico: „…die deutsche Nu Metal Hoffnung.“