Review bei Mega-Metal.de

Sigi hat sich No Superheroes in Town angehört und denkt dazu folgendes:

Where Are My Heroes?. Die Heppenheimer stellen im eröffnenden Titelsong eine Frage, die jeder für sich in jeder Lebenslage gerne mal irgendwann stellt. Wo sind die Superhelden, die einen selbst, den Mitmenschen oder gar die Menschheit retten? Den Metal wollen die Fünf aber nicht retten, denn diese 36 Minuten klingen dafür zu unvorbelastet, als dass man irgendetwas unterstellen müsste. Pluspunkte gibt es schonmal für die Schwierigkeit, die Band in eine eindeutige Schublade zu stecken. Moderner Metal der Neunziger gewürzt mit Prisen von Hardcore oder auch groovigem Thrash. Würde man Slipknot den Irrsinn-Faktor nehmen und ihnen zwei Gitarristen mit mehr Melodie-Fokus hinzufügen – das wäre auch eine Erklärungs-Möglichkeit. Nach mehrmaligem Hören fällt aber eines ganz besonders auf: Sowohl der Wechselgesang von Andreas Helwig, als auch das Gesamtbild lassen auf Konserve eher erahnen, welche dynamische Wirkung das Ganze auf einer Bühne haben könnte. Im heimischen Wohnzimmer kommt (noch) nicht die gewünschte Stimmung auf. Aber die Gewissheit, dass da in Zukunft noch was geht, bleibt. Anspieltipps: Das wuchtige The Beast In Me oder das mit einem schön aggressiven Solopart ausgestattete We Run Together.

Finden wir sehr gut. Original Artikel hier.